FORMEL 1 MODELLE Baujahr 1981-2004 - Tom Scholz - Ferrari & SIM RACING

FERRARI MODELLE & SIM-RACING
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Baujahr  1947 - 1975
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Baujahr  1976 - 2000
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Baujahr  2001 - 2025
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Baujahr  1948 - 1980
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Baujahr  1981 - 2004
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Baujahr  2005 - 2025
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Formel 1 Versionen  -  1981 bis 2004 (Maßstab 1:18)
Hallo zusammen, ich habe in den vergangenen Tagen die Darstellung der F1 Modell-Seiten optimiert.
Das heißt, dass ich nach wie vor nicht dazu gekommen bin, meine Modelle zu fotografieren.
Damit ich aber eine einheitliche Ansicht darstellen kann, habe ich zum größten Teil Fotos aus dem Internet verwendet.

Ferrari 126CK
Hersteller: Looksmart

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   540 PS
:   1981 / 1981
:   Ferrari 312 T5
:   Ferrari 126CX
:   Gilles Villeneuve
Leerzeile
Der Ferrari 126 CK war Ferraris erster vollständig für den Turbomotor konstruierter Formel‑1‑Wagen. Er ersetzte die überholte 312‑T‑Baureihe und nutzte einen neu entwickelten 1,5‑Liter‑V6‑Turbo, der deutlich mehr Leistung bot, jedoch anfangs schwer beherrschbar war. Das Chassis basierte auf einem Stahlrohr‑Monocoque, ergänzt durch Aluminiumstrukturen, und war aerodynamisch auf Ground‑Effect‑Konzepte ausgelegt. Trotz hoher Motorleistung litt der 126 CK unter einem anspruchsvollen Fahrverhalten und begrenzter Zuverlässigkeit. Gilles Villeneuve erzielte dennoch zwei spektakuläre Siege, die das Potenzial des neuen Turbo‑Konzepts unterstrichen. Fahrer:

Ferrari 126CX
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   600 PS
:   1981 / 1981 (nur im Training, nicht im Rennen eingesetzt)
:   Ferrari 126CK
:   Ferrari 126C2
:   Didier Pironi
Leerzeile
Der Ferrari 126CX war ein früher Prototyp der 126C‑Baureihe und diente 1981 als Testträger für einen neuartigen Comprex-Druckwellenlader des Herstellers Brown Boveri. Das Konzept sollte die Vorteile eines Turbomotors ohne Turboloch bieten, erwies sich jedoch als technisch komplex und schwer in das Chassis integrierbar. Der 126CX wurde ausschließlich im Training, unter anderem beim Grand Prix der USA West in Long Beach, eingesetzt. Nach den Tests entschied sich Ferrari gegen das Comprex‑System und entwickelte stattdessen den späteren 126CK mit konventionellen Turboladern weiter.

Ferrari 126C2
Hersteller: BBR

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   580 PS
:   1982 / 1982 - 1983
:   Ferrari 126CX
:   Ferrari 126C3
:   Didier Pironi
Leerzeile
Der Ferrari 126C2 war der erste von Harvey Postlethwaite konstruierte Ferrari mit einem Monocoque aus Aluminium‑Wabenkern-Verbundmaterial. Das Modell stellte eine Weiterentwicklung des 126CK dar und nutzte einen überarbeiteten 1,5‑Liter‑V6‑Turbo vom Typ 021, dessen Ansprechverhalten und Ladedruckregelung deutlich verbessert wurden. Während der Saison 1982 erhielt der Wagen mehrere technische Updates an Aufhängung und Motor und erwies sich als eines der schnellsten Fahrzeuge im Feld. Trotz seiner Wettbewerbsfähigkeit war die Einsatzzeit von schweren Unfällen und teaminternen Konflikten überschattet.

Ferrari 126C2
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   580 PS
:   1982 / 1982 (nur beim Grand Prix der USA West in Long Beach)
:   Ferrari 126CX
:   Ferrari 126C3
:   Patrick Tambay
Leerzeile
Für den Grand Prix der USA West 1982 setzte Ferrari eine modifizierte Version des 126C2 ein, die mit einem doppelten, versetzt angeordneten Heckflügel ausgestattet war. Diese Konstruktion nutzte eine Regellücke, da das Reglement zwar die maximale Flügelbreite, nicht aber die Anzahl der Flügel definierte. Die beiden schmaleren, hintereinander montierten Flügel sollten die Abtriebswerte auf dem engen Stadtkurs verbessern. Das Konzept wurde nur in Long Beach eingesetzt und führte nach dem Rennen zur Disqualifikation von Gilles Villeneuve, da die Konstruktion als unzulässige Umgehung der Vorschriften gewertet wurde.

Ferrari 126C2/B
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   580 PS
:   1983 / 1983
:   Ferrari 126CX
:   Ferrari 126C3
:   Patrick Tambay
Leerzeile
Der Ferrari 126C2/B war eine weiterentwickelte Version des 126C2 und wurde 1983 eingesetzt, bevor der 126C3 erschien. Das Modell erhielt ein überarbeitetes Monocoque aus Aluminium‑ und Carbonfaser‑Wabenkernstrukturen, um Steifigkeit und Sicherheit zu erhöhen. Antrieb erfolgte weiterhin durch den 1,5‑Liter‑V6‑Turbo vom Typ 021, der in dieser Ausbaustufe rund 580 PS leistete. Die Aerodynamik wurde gegenüber dem Vorgänger verfeinert, insbesondere im Bereich der Seitenkästen und der Aufhängungsgeometrie. Gefahren wurde der 126C2/B von Patrick Tambay und René Arnoux, die damit mehrere Podestplätze und wichtige Punkte für Ferrari erzielten.

Ferrari 126C3
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   600 PS
:   1983 / 1983
:   Ferrari 126C2
:   Ferrari 126C4
:   Patrick Tambay
Leerzeile
Der Ferrari 126C3 war die vollständige Weiterentwicklung des 126C2/B und markierte Ferraris Übergang zu einem modernen Chassisdesign. Das Fahrzeug erhielt ein neues Monocoque aus Carbonfaser‑Verbundmaterial, das Steifigkeit und Sicherheit deutlich erhöhte. Die Aerodynamik wurde umfassend überarbeitet, insbesondere an Seitenkästen, Unterboden und Frontpartie, um die Ground‑Effect‑Regeln nach deren Einschränkung optimal zu nutzen. Angetrieben wurde der Wagen vom überarbeiteten 1,5‑Liter‑V6‑Turbo, der in dieser Ausbaustufe rund 600 PS leistete. Gefahren wurde der 126C3 unter anderem von Patrick Tambay und René Arnoux, die damit mehrere Podestplätze und Siege erzielten.

Ferrari 126C4
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   660 PS
:   1984 / 1984
:   Ferrari 126C3
:   Ferrari 156/85
:   René Arnoux
Leerzeile
Der Ferrari 126C4 war die letzte Entwicklungsstufe der 126‑Baureihe und wurde in der Formel‑1‑Saison 1984 eingesetzt. Das Fahrzeug erhielt ein weiter optimiertes Kevlar‑/Carbonfaser‑Monocoque sowie eine stark überarbeitete Aerodynamik im sogenannten „Arrow‑Shape“-Design mit weit nach vorn versetztem Cockpit und kompakteren Seitenkästen. Angetrieben wurde der Wagen vom überarbeiteten 1,5‑Liter‑V6‑Turbo vom Typ 031, der gegenüber dem Vorgänger effizienter und leistungsstärker ausgelegt war. Ferrari führte zudem erstmals Carbon‑Scheibenbremsen im Rennbetrieb ein. Trotz technischer Verbesserungen blieb der 126C4 hinter den dominanten McLaren‑Fahrzeugen zurück, erzielte jedoch einen Sieg und mehrere Podestplätze.

Ferrari 156/85
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   780 PS
:   1985 / 1985
:   Ferrari 126C4
:   Ferrari F1/86
:   Michele Alboreto
Leerzeile
Der Ferrari 156/85 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1985 und stellte eine umfassende Weiterentwicklung des 126C4 dar. Das Chassis bestand aus einem leichten, steifen Verbundmonocoque, während der 1,5‑Liter‑V6‑Turbo vom Typ 031/2 in dieser Ausbaustufe rund 780 PS leistete. Die Aerodynamik wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich verfeinert, insbesondere an Seitenkästen, Unterboden und Frontpartie. Der Wagen war konkurrenzfähig und ermöglichte Michele Alboreto den Kampf um den WM‑Titel, litt jedoch in der zweiten Saisonhälfte unter Zuverlässigkeitsproblemen.

Ferrari F1/86
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   850 PS
:   1986 / 1986
:   Ferrari 156/85
:   Ferrari F1/87
:   Michele Alboreto
Leerzeile
Der Ferrari F1/86 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1986 und stellte eine Weiterentwicklung des 156/85 dar. Das Chassis basierte auf einem überarbeiteten Verbundmonocoque, während der 1,5‑Liter‑V6‑Turbo vom Typ 032 in der Qualifikation über 850 PS erreichte. Die Aerodynamik wurde an die verschärften Reglementvorgaben angepasst, blieb jedoch im Vergleich zur Konkurrenz weniger effizient. Trotz hoher Motorleistung litt der F1/86 unter einem anspruchsvollen Fahrverhalten und Zuverlässigkeitsproblemen, was die Ergebnisse von Michele Alboreto und Stefan Johansson begrenzte.

Ferrari F1/87
Hersteller: Looksmart

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   880 PS
:   1987 / 1987
:   Ferrari F1/86
:   Ferrari F1-87/88C
:   Michele Alboreto
Leerzeile
Der Ferrari F1/87 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1987 und stellte eine umfassende Weiterentwicklung des F1/86 dar. Das Chassis basierte auf einem überarbeiteten Verbundmonocoque, während der 1,5‑Liter‑V6‑Turbo vom Typ 033A in der Qualifikation bis zu rund 880 PS erreichte. Die Aerodynamik wurde modernisiert, insbesondere an Frontflügel, Seitenkästen und Unterboden, um die Effizienz unter den eingeschränkten Ground‑Effect‑Regeln zu verbessern. Gefahren wurde der F1/87 von Michele Alboreto und Gerhard Berger, der mit dem Wagen zwei Saisonsiege erzielte.

Ferrari F1-87/88C
Hersteller: Looksmart

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V6
:   1496 ccm
:   620 PS
:   1988 / 1988
:   Ferrari F1/87
:   Ferrari 640
:   Gerhard Berger
Leerzeile
Der Ferrari F1‑87/88C war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1988 und stellte die letzte Entwicklungsstufe des Turbo‑Zeitalters bei Ferrari dar. Das Chassis basierte auf einer überarbeiteten Version des F1/87, erhielt jedoch umfangreiche Anpassungen an Aerodynamik, Aufhängung und Kühlung, um die strengeren Turboregeln mit reduziertem Ladedruck und begrenztem Kraftstoffvolumen optimal zu nutzen. Der 1,5‑Liter‑V6‑Turbo vom Typ 033C leistete rund 620 PS im Rennbetrieb. Gefahren wurde der Wagen von Gerhard Berger und Michele Alboreto; Berger erzielte in Monza den einzigen Nicht‑McLaren‑Sieg der Saison.

Ferrari F1-89 (640)
Hersteller: Looksmart

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3498 ccm
:   600 PS
:   1989 / 1989
:   Ferrari F1-87/88C
:   Ferrari 641
:   Gerhard Berger
Leerzeile
Der Ferrari F1‑89, intern als 640 bezeichnet, war Ferraris Fahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1989 und markierte einen technologischen Meilenstein. Das von John Barnard entwickelte Chassis bestand aus einem Kevlar‑/Carbonfaser‑Monocoque und war das erste Ferrari‑Modell mit einer elektro‑hydraulischen 7‑Gang‑Schaltwippen Getriebeeinheit, die später zum Standard in der Formel 1 wurde. Angetrieben wurde der Wagen vom neuen 3,5‑Liter‑V12‑Saugmotor Tipo 035/5, der rund 660 PS leistete. Die Aerodynamik zeichnete sich durch eine schmale Nase und schlanke Seitenkästen aus. Trotz anfänglicher Zuverlässigkeitsprobleme erzielte der F1‑89 drei Saisonsiege und etablierte Ferrari wieder als konkurrenzfähiges Team.

Ferrari F1-90 (641)
Hersteller: Exoto

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3498 ccm
:   680 PS
:   1990 / 1990
:   Ferrari 640
:   Ferrari 642
:   Alain Prost
Leerzeile
Der Ferrari F1‑90, intern als 641 bezeichnet, war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1990 und eine Weiterentwicklung des 640. Das Chassis bestand aus einem modernen Carbonfaser‑Monocoque, während der 3,5‑Liter‑V12‑Motor vom Typ 036 rund 680 PS leistete. Die Aerodynamik wurde umfassend überarbeitet, insbesondere an Nase, Seitenkästen und Unterboden, um die Effizienz gegenüber dem Vorgänger zu steigern. Der 641 galt als eines der fahrerisch ausgewogensten Fahrzeuge der Saison und ermöglichte Alain Prost den Kampf um den Weltmeistertitel.

Ferrari F1-91 (642)
Hersteller: Tecnomodel

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3499 ccm
:   725 PS
:   1991 / 1991
:   Ferrari 641
:   Ferrari 643
:   Alain Prost
Leerzeile
Der Ferrari F1‑91, intern als 642 bezeichnet, war Ferraris erstes Einsatzfahrzeug der Saison 1991 und eine Weiterentwicklung des 641. Das Chassis bestand aus einem Carbonfaser‑Monocoque, kombiniert mit einer überarbeiteten Aerodynamik an Nase, Seitenkästen und Unterboden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,5‑Liter‑V12‑Motor Tipo 037, der rund 725 PS leistete. Trotz guter Grundbalance blieb der 642 hinter den Erwartungen zurück und wurde nach wenigen Rennen durch den 643 ersetzt. Gefahren wurde der 642 unter anderem von Alain Prost.

Ferrari F1-91 (643)
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3499 ccm
:   735 PS
:   1991 / 1991
:   Ferrari 642
:   Ferrari F93A
:   Alain Prost
Leerzeile
Der Ferrari F1‑91, intern als 643 bezeichnet, war Ferraris zweites Einsatzfahrzeug der Saison 1991 und ersetzte den 642 nach wenigen Rennen. Das Modell basierte auf einem weiterentwickelten Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine überarbeitete Aerodynamik mit neu gestalteter Nase, optimierten Seitenkästen und verbessertem Unterboden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,5‑Liter‑V12‑Motor Tipo 037, der in dieser Ausbaustufe rund 735 PS leistete. Trotz technischer Verbesserungen blieb der 643 hinter der Konkurrenz zurück und erzielte nur vereinzelte Podestplätze.

Ferrari F92A
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3499 ccm
:   735 PS
:   1992 / 1992
:   Ferrari 643
:   Ferrari F93A
:   Jean Alesi
Leerzeile
Der Ferrari F92A war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1992 und fiel vor allem durch sein ungewöhnliches „Doppeldecker‑Unterboden“-Konzept auf, das eine getrennte Luftführung zwischen Ober- und Unterstruktur des Chassis vorsah. Ziel war eine effizientere Nutzung des Luftstroms und mehr Abtrieb, doch das System erwies sich als schwer abstimmbar und bot in der Praxis kaum Vorteile. Das Fahrzeug basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und wurde vom 3,5‑Liter‑V12‑Motor Tipo 040 angetrieben, der rund 735 PS leistete. Trotz hoher Motorleistung blieb der F92A deutlich hinter der Konkurrenz zurück und erzielte nur wenige Punkteergebnisse.

Ferrari F93A
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3499 ccm
:   745 PS
:   1993 / 1993
:   Ferrari F92A
:   Ferrari 412 T1
:   Jean Alesi
Leerzeile
Der Ferrari F93A war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1993 und stellte eine umfassende Weiterentwicklung des F92A dar. Das Modell basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine vollständig überarbeitete Aerodynamik mit schmalerer Nase, neuen Seitenkästen und einem effizienteren Unterboden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,5‑Liter‑V12‑Motor Tipo 041, der rund 745 PS leistete. Trotz solider Motorleistung blieb der F93A hinter der Konkurrenz zurück, da das Chassis aerodynamisch nicht optimal funktionierte. Jean Alesi und Gerhard Berger erzielten mehrere Punkteplatzierungen, jedoch keinen Sieg.

Ferrari 412 T1
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3499 ccm
:   750 PS
:   1994 / 1994
:   Ferrari F93A
:   Ferrari 412 T2
:   Gerhard Berger
Leerzeile
Der Ferrari 412 T1 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1994 und markierte die Rückkehr zu einem klassischen V12‑Saugmotor in einer Phase zunehmender Reglementänderungen. Das Fahrzeug basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine überarbeitete Aerodynamik mit schmalerer Nase, neuen Seitenkästen und optimiertem Unterboden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,5‑Liter‑V12‑Motor Tipo 041, der rund 750 PS leistete. Die Kombination aus hoher Motorleistung und gutmütigem Fahrverhalten machte den 412 T1 zu einem der ausgewogeneren Ferrari‑Modelle der frühen 1990er‑Jahre. Gefahren wurde er von Gerhard Berger, der mit dem Wagen mehrere Podestplätze erzielte.

Ferrari 412 T1B
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   3498 ccm
:   700 PS
:   1994 / 1994
:   Ferrari 412 T1
:   Ferrari 412 T2
:   Gerhard Berger
Leerzeile
Der Ferrari 412 T1B war eine weiterentwickelte Version des 412 T1 und wurde in der zweiten Hälfte der Saison 1994 eingesetzt. Das Modell basierte weiterhin auf einem Carbonfaser‑Monocoque, erhielt jedoch eine überarbeitete Aerodynamik mit schmalerer Nase, modifizierten Seitenkästen und einem effizienteren Unterboden.
Angetrieben wurde der Wagen vom 3,5‑Liter‑V12‑Motor Tipo 041, der in dieser Ausbaustufe rund 700 PS leistete. Die Anpassungen sollten das Fahrverhalten stabilisieren und die Balance verbessern, nachdem das Grundmodell unter wechselnden Bedingungen schwer abzustimmen war. Gefahren wurde der 412 T1B von Gerhard Berger, der damit konstante Punkteplatzierungen erzielte.

Ferrari 412 T2
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V12
:   2997 ccm
:   690 PS
:   1995 / 1995
:   Ferrari 412 T1
:   Ferrari F310
:   Gerhard Berger
Leerzeile
Der Ferrari 412 T2 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1995 und zugleich der letzte Ferrari mit V12‑Motor. Das Modell basierte auf einem weiterentwickelten Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine modernisierte Aerodynamik mit schmalerer Nase, kompakteren Seitenkästen und einem effizienteren Unterboden, um den neuen Reglementvorgaben gerecht zu werden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V12‑Motor Tipo 044/1, der rund 690 PS leistete. Trotz des charakteristischen, drehfreudigen Motors blieb der 412 T2 hinter der Spitze zurück, zeigte jedoch ein ausgewogenes Fahrverhalten und solide Zuverlässigkeit. Gefahren wurde er von Gerhard Berger und Jean Alesi, wobei Alesi in Kanada seinen einzigen Grand‑Prix‑Sieg erzielte.

Ferrari F310
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2998 ccm
:   715 PS
:   1996 / 1996
:   Ferrari 412 T2
:   Ferrari F310B
:   Michael Schumacher
Leerzeile
Der Ferrari F310 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1996 und markierte den Beginn der V10‑Ära in Maranello. Das Modell basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine komplett neue Aerodynamik mit breiter, tief angesetzter Nase und voluminösen Seitenkästen. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 046/1, der rund 715 PS leistete. Der F310 war das erste Ferrari‑Modell, das von Michael Schumacher gefahren wurde, der mit dem Wagen drei Saisonsiege erzielte und Ferrari zurück an die Spitze führte. Trotz technischer Fortschritte blieb das Fahrzeug aerodynamisch anspruchsvoll und wurde zur Saisonmitte mehrfach überarbeitet.

Ferrari F310/2 (high nose)
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2998 ccm
:   715 PS
:   1996 / 1996
:   Ferrari 412 T2
:   Ferrari F310B
:   Michael Schumacher
Leerzeile
Der Ferrari F310/2 war eine überarbeitete Version des F310 und wurde ab der Saisonmitte 1996 eingesetzt. Die auffälligste Änderung war die neue hoch angesetzte Nase, die eine effizientere Luftführung unter das Fahrzeug ermöglichte und die aerodynamische Balance deutlich verbesserte. Das Modell basierte weiterhin auf dem Carbonfaser‑Monocoque des F310, erhielt jedoch modifizierte Seitenkästen, neue Flügelelemente und Anpassungen an der Aufhängung. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 046/1, der rund 715 PS leistete. Mit der High‑Nose‑Version konnte Michael Schumacher das Potenzial des Fahrzeugs besser ausschöpfen und mehrere starke Ergebnisse erzielen, die Ferrari wieder näher an die Spitze brachten.

Ferrari F310B
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2998 ccm
:   730 PS
:   1997 / 1997
:   Ferrari F310
:   Ferrari F300
:   Michael Schumacher
Leerzeile
Der Ferrari F310B war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1997 und eine umfassend überarbeitete Weiterentwicklung des F310. Das Modell basierte weiterhin auf einem Carbonfaser‑Monocoque, erhielt jedoch eine deutlich modernisierte Aerodynamik mit schmalerer, höher angesetzter Nase, kompakteren Seitenkästen und einem effizienteren Unterboden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 046/2, der rund 730 PS leistete. Der F310B zeichnete sich durch ein ausgewogeneres Fahrverhalten und eine höhere Zuverlässigkeit aus, was Michael Schumacher ermöglichte, bis zum Saisonfinale um den Weltmeistertitel zu kämpfen.

Ferrari F300
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2996 ccm
:   805 PS
:   1998 / 1998
:   Ferrari F310B
:   Ferrari F399
:   Michael Schumacher
Leerzeile
Der Ferrari F300 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1998 und das erste Modell, das vollständig auf die neuen Reglementvorgaben mit schmalerer Spurbreite und breiterem Vorderflügel ausgelegt wurde. Das Fahrzeug basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine modernisierte Aerodynamik mit hoher, schmaler Nase, kompakten Seitenkästen und einem optimierten Unterboden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 047, der rund 805 PS leistete. Der F300 zeichnete sich durch ein stabiles Fahrverhalten und hohe Zuverlässigkeit aus, was Michael Schumacher ermöglichte, bis zum Saisonfinale um den Weltmeistertitel zu kämpfen. Das Modell gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zu Ferraris späterer Dominanz.

Ferrari F300 (Tower Wings - Eigenbau)
Hersteller: Mattel

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2996 ccm
:   805 PS
:   1998 / 1998
:   Ferrari F310B
:   Ferrari F399
:   Eddie Ervine
Leerzeile
Der Ferrari F300 in der Tower‑Wings‑Konfiguration war eine kurzzeitig eingesetzte Aerodynamik‑Variante des F300 während der Saison 1998. Die auffälligen, hoch angesetzten Zusatzflügel („Tower Wings“) waren direkt auf den Seitenkästen montiert und sollten den Luftstrom zum Heck verbessern sowie zusätzlichen Abtrieb erzeugen. Das Fahrzeug basierte weiterhin auf dem Carbonfaser‑Monocoque des regulären F300 und wurde vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 047 mit rund 805 PS angetrieben. Die Tower‑Wings‑Version wurde nur bei wenigen Rennen eingesetzt, da die FIA diese Bauform aufgrund sicherheitsrelevanter Bedenken bald darauf verbot. Gefahren wurde diese Variante unter anderem von Eddie Irvine.

Ferrari F399
Hersteller: GP Replicas

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2996 ccm
:   790 PS
:   1999 / 1999
:   Ferrari F300
:   Ferrari F1-2000
:   Michael Schumacher
Leerzeile
Der Ferrari F399 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 1999 und eine Weiterentwicklung des F300. Das Modell basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine überarbeitete Aerodynamik mit schmalerer Nase, optimierten Seitenkästen und einem effizienteren Unterboden, um den neuen Reglementanforderungen gerecht zu werden. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 048. Der F399 zeichnete sich durch hohe Zuverlässigkeit und ein ausgewogenes Fahrverhalten aus. Mit ihm gewann Ferrari die Konstrukteursweltmeisterschaft 1999, während Michael Schumacher und Eddie Irvine mehrere Siege und Podestplätze erzielten.

Ferrari F1-2000
Hersteller: Mattel

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2996 ccm
:   805 PS
:   2000 / 2000
:   Ferrari F399
:   Ferrari F1-2001
:   Rubens Barrichello
Leerzeile
Der Ferrari F1‑2000 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 2000 und markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära. Das Modell basierte auf einem weiterentwickelten Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine modernisierte Aerodynamik mit schmalerer Nase, kompakteren Seitenkästen und einem besonders effizienten Heckpaket. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 049. Der F1‑2000 zeichnete sich durch ein ausgewogenes Fahrverhalten, hohe Zuverlässigkeit und starke Traktion aus. Mit diesem Fahrzeug gewann Michael Schumacher die Fahrerweltmeisterschaft 2000 und leitete damit Ferraris fünfjährige Titelserie ein.

Ferrari F2001
Hersteller: Mattel

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2996 ccm
:   825 PS
:   2001 / 2001
:   Ferrari F1-2000
:   Ferrari F2002
:   Michael Schumacher
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Der Ferrari F2001 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 2001 und stellte eine konsequente Weiterentwicklung des erfolgreichen F1‑2000 dar. Das Modell basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine optimierte Aerodynamik mit schmalerer Nase, neu gestalteten Seitenkästen und einem besonders effizienten Heckpaket. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 050. Der F2001 zeichnete sich durch hohe Zuverlässigkeit, starke Traktion und ein sehr ausgewogenes Fahrverhalten aus. Mit diesem Fahrzeug dominierte Ferrari die Saison 2001: Michael Schumacher gewann die Fahrerweltmeisterschaft, während Ferrari souverän den Konstrukteurstitel holte.

Ferrari F2002
Hersteller: Mattel

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2996 ccm
:   835 PS
:   2002 / 2002
:   Ferrari F2001
:   Ferrari F2003-GA
:   Rubens Barrichello
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Der Ferrari F2002 war eines der erfolgreichsten Formel‑1‑Fahrzeuge aller Zeiten und dominierte die Saison 2002 nahezu vollständig. Das Modell basierte auf einem hochoptimierten Carbonfaser‑Monocoque und zeichnete sich durch eine besonders effiziente Aerodynamik mit schmaler Nase, kompakten Seitenkästen und einem extrem leistungsfähigen Heckpaket aus. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 051. Der F2002 kombinierte hohe Motorleistung mit exzellenter Traktion, außergewöhnlicher Zuverlässigkeit und einer perfekten Abstimmung zwischen Chassis und Aerodynamik.
Mit diesem Fahrzeug gewann Michael Schumacher die Fahrerweltmeisterschaft 2002 bereits frühzeitig, während Ferrari den Konstrukteurstitel mit großem Vorsprung sicherte. Der F2002 gilt als Meilenstein der Ferrari‑Dominanz der frühen 2000er‑Jahre.

Ferrari F2003-GA
Hersteller: Mattel

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
:   V10
:   2996 ccm
:   890 PS
:   2003 / 2003
:   Ferrari F2002
:   Ferrari F2004
:   Michael Schumacher
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Der Ferrari F2003‑GA war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 2003 und eine Weiterentwicklung des dominanten F2002. Das Modell basierte auf einem Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine überarbeitete Aerodynamik mit längerer Radstandsauslegung, neu gestalteten Seitenkästen und einem besonders effizienten Heckpaket. Die Bezeichnung „GA“ ehrte Gianni Agnelli, den im Januar 2003 verstorbenen Ehrenpräsidenten von Fiat. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 052. Der F2003‑GA kombinierte hohe Motorleistung mit starker Traktion und guter Reifenperformance, zeigte jedoch eine etwas höhere Empfindlichkeit gegenüber Reifenverschleiß als sein Vorgänger. Mit diesem Fahrzeug gewann Michael Schumacher die Fahrerweltmeisterschaft 2003, während Ferrari erneut den Konstrukteurstitel sicherte.

Ferrari F2004
Hersteller: Mattel

Motor
Hubraum
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
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:   V10
:   2997 ccm
:   865 PS
:   2004 / 2004
:   Ferrari F2003-GA
:   Ferrari F2005
:   Rubens Barrichello
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Der Ferrari F2004 war Ferraris Einsatzfahrzeug für die Formel‑1‑Saison 2004 und gilt als eines der erfolgreichsten Fahrzeuge der modernen Formel‑1‑Geschichte. Das Modell basierte auf einem weiterentwickelten Carbonfaser‑Monocoque und erhielt eine hochoptimierte Aerodynamik mit schmaler Nase, kompakten Seitenkästen und einem besonders effizienten Heckpaket. Angetrieben wurde der Wagen vom 3,0‑Liter‑V10‑Motor Tipo 053. Der F2004 kombinierte enorme Motorleistung mit außergewöhnlicher Zuverlässigkeit, starker Traktion und einer perfekten Abstimmung zwischen Chassis und Aerodynamik.
Mit diesem Fahrzeug dominierte Ferrari die Saison 2004 nahezu vollständig: Michael Schumacher gewann seinen siebten Weltmeistertitel, während Ferrari den Konstrukteurstitel mit großem Vorsprung sicherte. Der F2004 gilt als Höhepunkt der Ferrari‑Dominanz der frühen 2000er‑Jahre.
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